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Joshua Tree

Irgendwie hatte ich Glück, denn die einzige Jet-Lag folge die ich bemerke ist, morgens um 5:00 quietschvergnuegt aufzuwachen. Klaus ging es ebenso, also brechen wir gleich um 8 Uhr zu unserem ersten Ausflug auf: Joshua Tree Nationalpark.

Der Sage nach wiesen sie den Pilgern, die Richtung Westen unterwegs waren den Weg und erhielten so ihren Namen ihren christlichen Namen. Tatsache ist, daß es diese Gewächse nur an wenigen Orten dieser Welt gibt, da sie hohe Anforderungen an das Klima und die Beschaffenheit des Bodens stellen. Sie wachsen nur langsam, dementsprechend hart sind die Auflagen der Parkranger.

Als wir um 10 Uhr in Joshua Tree ankommen, ist es total angenehm warm. Die Temperatur nähert sich aber schnell unangenehmen Fahrenheitgraden und wir sind mächtig froh über die Klimaanlage in unserem Auto. Wissbegierig lesen wir die Tafeln mit Sagen und Erklärungen, die den Wegrand säumen, auch wenn wir gegen Mittag Wettbewerbe im " Wie lese ich ein Schild ohne dabei das kühle Auto verlassen zu müssen" abhalten. Es wird nicht umsonst überall darauf hingewiesen genügend Trinkwasser mitsich zu führen.

Gerade als es wirklich heiß wird, fahren wir von der Moryave-Wüste (da wo die Joshuas wachsen) in die Colorado-Wüste runter, wo es sowieso immer noch etwas heißer ist. Wir wollen jedoch unbedingt noch die kleine Oase besuchen, die sich dort befindet. In der Colorado-Wüste gibt es zwar die gleiche Fauna, jedoch die Flora besteht eher aus trockenen niedrigen Sträuchern.